FG2_Icon_Smart_City_b_V3Expertengruppe
Smart Cities / Smart Regions

Städte und regionale Ballungsräume sind die maßgeblichen Treiber der intelligenten Vernetzung Deutschlands. Die Expertengruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, die Perspektiven und Chancen der Digitalisierung für Städte und Regionen aufzuzeigen, Hemmnisse zu identifizieren und Beiträge zur beschleunigten Realisierung von Smart City / Smart Region Initiativen einzubringen.

Die Expertengruppe bringt relevante Akteure zusammen und bündelt Erfahrungswissen für Entscheider der Bundesregierung, der Bundesländer, Kommunen und Städte sowie Unternehmen. Sie will den Status- und Umsetzungsfortschritt im Rahmen des Stakeholder Peer Review Prozesses der Digital-Gipfel Fokusgruppe „Intelligente Vernetzung“ sichtbar machen. Insbesondere soll die Vernetzung mit Regionen, Städten und Kommunen gestärkt werden. Ziel ist die Fortschreibung und Verbesserung des Handlungsrahmens für die Umsetzung von Smart-City-Aktivitäten und -Projekten.

Das Arbeitsprogramm 2017 der Expertengruppe Smart Cities/Smart Regions umfasst folgende Schwerpunkte:

  1. Erneut besondere Aufmerksamkeit erhalten die Bildungsaspekte von Smart Cities und Smart Regions. Dem dient die fortgesetzte enge Zusammenarbeit mit der Expertengruppe „Intelligente Bildungsnetze“. In 2017 sollen “Smarte Bildungsräume”, die für den IT-Gipfel 2016 erstmals beschrieben wurden, weiter ausgearbeitet sowie die dafür konstitutiven Elemente und die Vernetzung von Orten formaler, informeller und non-formaler Bildung exemplarisch dargestellt werden.
  2. Ein zusätzliches Augenmerk richtet die Expertengruppe auf den Bereich Gesundheit, das Schwerpunktthema des Digital-Gipfels 2017. Mit der Expertengruppe „Intelligente Gesundheitsnetze“ ist eine Zusammenarbeit vereinbart, um ausgehend von der Perspektive des Raumes sowie unter Einbeziehung von Strategien, Inhalten, Methoden und Interaktionsformen intelligenter digitaler Vernetzung „Smarte Gesundheitsräume“ zu beschreiben.
  3. Ausgehend vom Positionspapier „Intelligente Städte und Regionen in Deutschland“ und den „Zehn Empfehlungen für das erfolgreiche Management von Projekten und Initiativen“ entwickelt die Expertengruppe einen Werkzeugkasten für Stakeholder (u.a. Kommunen, Regionen und Unternehmen), den sie im Prozess der Intelligenten Vernetzung bzw. im Rahmen eines Smart-City-Projekts nutzen können.
  4. Die Expertengruppe entwickelt weiterhin eine Smart-City-Taxonomie, die als Grundlage eines Benchmark-Systems zur Selbsteinschätzung von Städten und Regionen dienen soll. Dies beinhaltet eine Hilfestellung zur Selbsteinschätzung bzw. eine Handreichung zur Bestandsaufnahme der vor Ort vorhandenen Projekte.
  5. Um Handlungsbedarfe und Handlungsoptionen für die Entwicklung Intelligenter Städte und Regionen in Deutschland besser abzuklären, wird die Expertengruppe gezielt das Instrumentarium und den Prozess des Stakeholder Peer Review nutzen und gleichzeitig Lösungsvorschläge für relevante Akteure auf Ebene des Bundes, der Länder und der Kommunen erarbeiten.
  6. Die Expertengruppe wird darüber hinaus ihre Empfehlungen für das erfolgreiche Management von Projekten und Initiativen weiter verfeinern und zu einer Handreichung für Abläufe bei Smart-City-Projekten ausbauen.
  7. Ausgehend vom Positionspapier „Intelligente Städte und Regionen in Deutschland“ werden die Begriffsdefinitionen insgesamt weiterhin verfeinert und angepasst.

Arbeitsprogramm 2021